Leider konnte ich im Netz keinen Nachweis finden, aber im aktuellen Spiegel vom 8. Februar ist ein Aufsatz “Babylonischer Bau” über die Pläne zur Deutschen Digitalen Bibliothek. Abgedruckt ist er in der Nummer 6/2010 auf Seite 142-144.
Haftnotiz 35: Babylonischer Bau – Die Deutsche Digitale Bibliothek
8. Februar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar
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Wie wird man Bibliothekar/in?
1. Februar 2010 · 2 Kommentare
Da ab und zu hier in meinem Blog sich Leser einfinden, die sich darüber informieren wollen, wie man Bibliothekar/in werden kann, möchte ich auf die Seite des Berufsverbands Information Bibliothek (BIB) zum Thema Ausbildung. Zudem gibt es ein Grundsatzpapier der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände aus dem Jahr 2000.
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Haftnotiz 34: “Googles größter Kampf”
27. Januar 2010 · 2 Kommentare
Ganz aktuell – leider derzeit “nur” in der analogen Welt – gibt es einen Aufsatz zur Zukunft von Google als allumfassender Informationskonzern:
Kissler, Alexander: Googles größter Kampf, in: Cicero (2010) Februar, S. 88-89
Also auf in die nächste Bibliothek
!
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Haftnotiz 33: Directory of Open Access Journals
26. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar
In meiner Haftnotiz 23 “Allgemeines Suchsystem für elektronische Zeitschriften und Aufsätze” hatte ich zuletzt über Zeitschriften im Internet berichtet. Nun möchte ich auf meinen zufälligen Webfund aufmerksam machen. “Directory of Open Access Journals“. Die Lund University Libraries in Schweden zeichnen für dieses durchdachte und gut organisierte Beispiel, wie man als Bibliothek seine Kompetenz im Netz darstellen kann.
Die inzwischen über 4.600 wissenschaftliche Zeitschriften, die als Open Access-Zeitschriften im Internet verfügbar sind, können über eine Stichwortsuche, ein Alphabet und ein hierarchisches Schlagwortsystem genutzt werden. Zudem ist eine Recherche über die Aufsätze von fast 2.000 der hier verzeichneten Zeitschriften möglich. Dieses Verzeichnis lässt wirklich keine Wünsche offen und ist dazu auch noch benutzerfreundlich … Moment: eine Kleinigkeit fällt auf: die “Vormacht” der englischen Titel ist auch hier leider wieder zu sehen.
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Haftnotiz 32: Medienarchiv ‘68
19. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar
Ich möchte hier ganz bestimmt nicht Position zu den Studentenbewegung der ‘68er beziehen. Auch ist meine Aufgabe nicht, die Rolle der Springer-Presse in diesem Zeitabschnitt der Bundesrepublik zu kommentieren. Ganz neu im Netz zu finden ist aber ein “Medienarchiv ‘68” betrieben vom Springer Verlag. Dort können Zeitungsartikel
- aus dem Zeitraum Dezember 1966 bis Dezember 1968
- aus den Zeitungen des Springer Verlages
- sowie aus den Zeitungen “Der Tagesspiegel” und “Telegraf”
recherchiert werden. Die Artikel sind derzeit “nur” verschlagwortet und noch nicht nach den Volltexten durchsuchbar. Die Zeitungsartikel werden als PDF im Zusammenhang der jeweiligen Tageszeitung dargestellt.
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Haftnotiz 31: German Law Archive
11. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar
Ich weiß nicht, wie es anderen Kolleginnen und Kollegen in den diversen Bibliotheken so geht … man kann schon mitunter Nachfragen nach Dingen erhalten, auf die man selbst nie kommen würde. So machte ich die Erfahrung, dass es Interessenten für deutsche Gesetzestexte in englischer Sprache gibt. Da denkt man: Grundgesetz – ja gut – das gibt es in Englisch.
An der Humboldt-Universität in Berlin angesiedelt gibt es ein Projekt “German Law Archive”. Dort sind zu finden:
- Urteile der Bundesgerichtshöfe und Oberlandesgerichte
- Wichtige Bundesgesetze
- Texte zur Einführung ins deutsche Recht bzw. Bibliographien
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Haftnotiz 30: Die Gebrüder Grimm
21. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Es war einmal … zur Weihnachtszeit? Vor langer Zeit als die Prinzen noch schneidig und die Prinzesinnen liebreizend waren? – Neee. Es ist zwar bald Weihnachten und die Gebrüder Grimm sind für ihre Märchensammlung bekannt, die nicht nur zur Weihnachtszeit, aber im Winter besonders gern gelesen oder als Fernsehfassung angesehen werden.
Im Deutschen Wörterbuch (hier der Link zum Wikipedia-Eintrag) von Jacob und Wilhelm Grimm ist die Herleitung aller deutschsprachigen Worte versucht worden. Die Brüder Grimm begannen das Projekt, was erst Anfang der 60er des 20. Jahrhunderts mit Band 33 beendet wurde. 1984 erschien ein relativ preisgünstiger unveränderter Nachdruck, der aber inzwischen nur noch antiquarisch und meist für mehrere hundert Euro zu bekommen ist.
Ein Wörterbuch eignet sich aber im Vergleich zu einem Roman wunderbar für die Veröffentlichung im Internet. In einem von der DFG geförderten Projekt wurde das Deutsche Wörterbuch digitalisert und durchsuchbar gemacht.
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Haftnotiz 29: Collecta
15. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Wie ich den Meldungen im Internet entnehmen konnte, planen Google und Bing die sozialen Netzwerke und Twitter in ihre Rechercheergebnisse in Zukunft zu integrieren. Dazu gibt es von den Suchmaschinenbetreibern Verhandlungen mit Facebook, Twitter und Co.

Collecta zeigt aus den sozialen Netzwerken die Diskussionen aus Blogs, deren Kommentaren, von Flickr, Youtube, Twitter usw.
Was die Großen planen, macht aber bereits eine Suchmaschine, die sich darauf spezialisiert hat Blogeinträge und -kommentare, Kurznachrichten – wie von Twitter verbreitet -, Photos und Videos in den sozialen Netzwerken und auf den betreffenden Plattformen, wie Flickr und Youtube zu finden.
Dabei sucht Collecta in Echtzeit und meldet neue Treffer, wenn jemand den gesuchten Begriff aktuell verwendet hat auf einer der abfragbaren Plattformen. Dazu kann über einen Button, wie eine Play- und Pausetaste, die Suche aktivieren und neu starten.
Praktisch ist, dass man parallele Suchen gleichzeitig über Collecta laufen lassen kann, wenn man aktuelle Diskussionen im Netz parallel im Auge behalten möchte. Unter “Options” kann gezielt nach einer Medienart recherchiert werden: also nur Photos, Videos oder z.B. Blogeinträge.
Ich habe natürlich
mal geschaut, ob ich mit meinem Blog bzw. Twitternachrichten zu finden bin. Dazu habe ich einmal nach dem Stichwort ELTAB, d.h. nach der Elektronischen Tauschbörse für Bibliotheken bei Collecta recherchiert, um einmal zu zeigen, wie eine Ergebnisseite bei Collecta aussieht. Dabei freue ich mich zu sehen, wie mein Tipp zu ELTAB auf positive Resonanz gestoßen ist
.
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Haftnotiz 28: Wie Sie sich vor Google verstecken können
11. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Ich weiß, jeder nutzt Google – ich auch. Man sollte aber Google auch nicht blind vertrauen, denn Google sammelt nicht nur jegliche Art von Information, die man gerne nutzt, sondern auch viel über seine Nutzer – also uns. Spiegel Online – Netzwelt hat einen sehr informativen Aufsatz ins Internet gestellt mit ganz gezielten Tips, wie man den persönlichen Datenschutz Google gegenüber optimieren kann.
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Das Bild des Bibliothekaren im Film oder: Ein Bibliothekar bewirbt sich auf eine Stelle
10. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Bereits im September hatte ich hier etwas zum Bild des Bibliothekaren in der Literatur und Film geschrieben. Zum Wochenende etwas unterhaltsames nach der vielen “schweren Kost”. Heute Abend wurde ein Film aus der Reihe “The Librarian”, in Deutschland unter dem Titel “The Quest” wiederholt. Dabei fällt schon auf, dass den Fernsehleuten in Deutschland schon klar ist, dass sie keinen Abenteuerfilm zeigen können, in dessen Titel der Beruf Bibliothekar vorkommt. Der Film bürstet aber in einer netten und unterhaltsamen Art und Weise das Klischee des Bibliothekaren, wobei nicht ein Held gezeigt wird, der in ernst gezeigter Weise alles kann. Er kann auch schon mal etwas tolpatschig daherkommen. Hier eine Szene aus dem ersten Streifen der Filmreihe “The Librarian”, wo er zu einem Vorstellungsgespräch in eine ziemlich seltsame und geheimnisvolle Biblothek eingeladen wird.
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