Da ab und zu hier in meinem Blog sich Leser einfinden, die sich darüber informieren wollen, wie man Bibliothekar/in werden kann, möchte ich auf die Seite des Berufsverbands Information Bibliothek (BIB) zum Thema Ausbildung. Zudem gibt es ein Grundsatzpapier der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände aus dem Jahr 2000.
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Soso, LeseR, die BibliothekarIN werden wollen, ja?
. Ich als damals wie heute fleißige Leserin wollte auch mal unbedingt Bibliothekarin werden – mein erster “großer” Freund war ein Bibliothekar und ich fand es toll, was der alles wusste. “Damals” gab es allerdings noch keine Hörbücher, keine CD´s und erst recht kein Internet. Das musste der Mensch sich also alles angelesen haben – was war ich beeindruckt. Heute bin ich immer noch gern in Bibliotheken – arbeiten tue ich allerdings was anderes
– keine Ahnung, wieso das so gekommen ist[nachdennklich-dreinblick].
Aber Bibliotheken ohne (externe) Leser/innen
sind ja auch vor allem wissenschaftliche solche und nicht wirklich mein Fall. Immerhin gibt es schon noch die eine oder andere “normale”, die NICHT wegrationalisiert wurde, auch wenn ich kaum noch ohne Fahrzeug zu “meiner” komme, die früher in Laufentfernung war.
Nachdenkliche Grüße von Vero
HiHiHi – war mir überhaupt nicht aufgefallen, dass ich unfreiwillig komisch meinen kurzen Blogeintrag formuliert habe. Aber keine Angst – für die Berufsausübung in einer Bibliothek muß man keine Geschlechtsumwandlung vornehmen
.
Aber einen kurzen Moment wieder ernst: Öffentliche d.h. Stadtbüchereien in kommunaler Trägerschaft gehören in Deutschland zu den “freiwilligen sozialen Leistungen”. Gestern konnte man in den Nachrichten hören, wie nahe am finanziellen Kollaps die Städte sind. An den städtischen Pflichtleistungen können die Städte nicht sparen. Da kann sich jeder ausrechnen, wo die Städte sparen werden. Dies sollte sich jeder, der Bibliothekar eventl. werden möchte, klar machen.
Meine ersten Kontakte mit einer Bibliothek waren in einer kleinen katholischen Pfarrbücherei. Comics und Hörbücher auf MC, sowie Gesellschaftsspiele waren zu dem Zeitpunkt angesagt. Ich habe – wie viele andere auch – als Kind und Jugendlicher dann in der Bücherei ausgeholfen. Das war schon schön. Auch die städtische Bücherei habe ich besucht. Es war ganz toll, die große Auswahl zu haben und im alten Zettelkatalog zu blättern. Die Bücherei war in einer alten Villa im Stadtpark untergebracht und lag damit unheimlich schön. Bibliotheken können schon angenehme und schöne Orte sein und es gibt Bibliotheken, wo man einfach nur “sein” möchte.
Schwärmerische Grüße von Lemy
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