Haftnotiz 55: Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller

Gestern Abend war ich mit meinem Auto unterwegs und hörte zufällig im Radio, dass der Briefwechsel von Goethe und Schiller ins Netz eingestellt wurde. Das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar hat die Briefe digital aufbereitet. Eine Volltextrecherche ist möglich. Die Digitalisate können am Bildschirm betrachtet werden. Der Briefwechsel ist leider nicht transkribiert, d.h. in leicht lesbaren Druckbuchstaben abrufbar.

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7 Antworten zu “Haftnotiz 55: Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller

  1. Digitalisate – soso – was es alles gibt… Was ich erstaunlich finde, ist, dass es sehr wohl möglich ist, Volltextrecherche zu betreiben, aber die Ergebnisse dann so kurz gefasst sind, dass Sütterlin-(?)Kenntnisse quasi Voraussetzung sind, um wirklich was von diesen Digitalisaten zu haben, oder?

    Viele Grüße aus Katerhausen
    sendet Vero mal wieder

  2. Ich bin auch immer wieder überrascht, was man so inzwischen alles ins Netz bringt. Mir ging es genauso: Volltextrecherche konnte ich machen, aber nur im Sütterlin die Texte ansehen können. Vielleicht haben wir beide ja etwas übersehen, aber ich habe den Eindruck, dass das vom Archiv gut gemeint ist, aber nicht so ganz für die allgemeine Netzgemeinde konzipiert wurde.
    Schön von Dir zu hören
    meint Buchhausen, äh, nein, Lemy

  3. 🙂 – interessant – Deine (Mail-)Software kann also inzwischen 😉 vorlesen, ja? 8) Cool. Ich habe mich aber zugegebenermaßen auch gefreut, was von Dir zu lesen – noch dazu auf meinem Blog. Für was das Bloggen nicht alles so taugt – interessanten Menschen virtuell begegnen und von ihnen immer mal wieder hören/lesen – finde ich schon auch ganz schön gut!

    Motivierte und motivierende Grüße
    von Vero samt (rotem) Kater, der schnurrend neben mir von seinem Hausflurausflug ausruht.

  4. Meine Mail-Software spricht mit mir?! – Die Technik macht wieder mal mit mir, was sie will 😯 . Herzlichen Dank für die wirklich netten virtuellen „Blumen“ und das Kompliment 😳 . Ich kann dass Kompliment aus vollem Herzen „nur“ ebenso schreiben (heheheh, nicht sagen, schreiben). Ich finde es schön, mit so netten „Dosenöffnern“ und Felltragenden im Kontakt zu sein und an ihrem vierbeinigen Leben teilzuhaben – virtuell.
    Der rote Kater meiner Kusine hatte sich wohl eine Infektion geholt und wollte tagelang nicht fressen. Nun geht es ihm wieder besser, nachdem der Tierazrt ein Mittel gegeben hat. Derzeit kennt er – nicht der Arzt – der Kater (ebenso rot!) kein Halten und maunzte nachhaltig und laut gestern, als ich ihn begrüßte, als ob er tagelang nichts bekommen hätte. Ich gab ihm eine Schale Futter, nachdem er mir nachdrücklich in der Küche klarmachte, welches Futter er wollte. Können Felltragende die Aufschriften lesen?!
    Später erfuhr ich, dass er schon den ganzen Tag mit Fressen beschäftigt war.

    Schnurrige Grüße aus Buchhausen
    Lemy

    • Kicherkicherkicher – das kommt mir ja SOWAS von bekannt vor – der hiesige Braune tur auch immer so, wenn irgendwer in die Küche/Wohnung kommt, als würde er demnächst Hungers sterben – (er leidet (? tut er das oder tun wir das?) ja auch entschuldigenderweise an lt. TÄ unbehandelbarer Polyphagie – also gibt es bei uns einen Zettel, wer wann das Letzte zu Fressen bekam, damit zur Polyphagie nicht auf Dauer die Präadipositas von der Adipositas 😉 abgelöst wird. Wenn es allerdings vorher einige Tage nix gab, sehen wir das auch immer eher nicht sooo tragisch, wenn er mal etwas mehr an einem Tag bekommt – zuletzt so geschehen Ende Juli, wo er mich erschreckte damit, sich GARNICHT für das Futter zu interessieren – wie berichtet.

      Ansonsten wird es sicher bald mal wieder einen Artikel zum Thema (Fress-)Vorlieben geben – gab es ja schon länger nichts zu (oder ab?) – wie auch immer.
      Und: ja – sehr schön wiedergegeben „schreiben“ nicht „sagen“ 😉 – und schnurren, nicht fauchen 🙂 (das muss Paulila aber erst noch zeigen ob sie/er das auch kann – bisher habe ich nur fauchen zu hören bekommen, aber was nicht ist, kann ja noch werden)

      Mauzige Grüße aus Fellhausen
      senden Vero und ihre (?) Felltragenden
      Mauzige Grüße

  5. Der rote Mietkater – Rent a cat – von meiner Kusine maunzt herzerweichend – wenn er mich sieht. Er hat auch die seltsame Angewohnheit, alle paar Schritte „zusammen zu brechen“ 😉 , um zu demonstrieren, dass er doch viel zu schwach ist, da ihm sein Futter sooo fehlt.
    Halten sich Menschen Felltragende oder ist es vielleicht umgekehrt? So muß ich auch an die Delphine in Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ denken, in dem die Menschen dachten, dass die Delphine nur „einfache“ Tiere wären, die lustige Kunststücke machen, aber eigentlich waren sie die Intelligenten, da sie sich für den vielen Fisch bedankten und von der Erde verschwanden, bevor sie zerstört wurde.
    Jedenfalls – nach diesem kleinen Exkurs – meine Güte bin ich geschwätzig – nee – geschreibig 😕 ??? … der Rote kann ganz schön deutlich machen, was er will. Er mußte mir wieder die Küche zeigen und machte sich her über eine Packung akademischen Käsekuchen. Als meine Kusine in den Garten ging und ihn nicht mitnahm, bekam ich eine Gewitscht mit den Pfoten inklusive eines Protestgemaunzes. Dies hinderte ihn aber später nicht daran, zu mir zu kommen und seinen Kopf mit der linken und rechten Handinnenseite mit kreisenden Bewegungen massieren zu lassen – Fellmassage – er mag das 🙂 .

    Schnurrig erwiederte Grüße aus dem Buchkorb
    von Lemy und dem Roten Baron – äh – Kater

  6. „Geschreibig“ – SEHR hübsch – und sehr erfreulich :). Und bisher kannte ich nur ein Miezhaus (hier!), aber keine Miet-Kater – die hiesigen sind auch ganz sicher unvermietbar!

    Ich hoffe, es gab die Pfote wenigstens ohne Krallen?? Hier passiert das mal so und mal anders.

    Unvermietete wie vermietete 😉 Felltragende haben übrigens ein Gedächtnis von etwa 3 Minuten – so ähnlich wie 1,5 Jährige für das, was sie tun. Erstaunlicherweise NICHT für die Orte, wo es evtl. Futter gibt oder geben könnte. Und auch nicht für die Personen, bei denen sie die größten Erfolgschancen für ihre bühnenreifen Theatervorführungen haben. Auch nicht bei den Orten, wo sie ihr „Geschäft“ verrichten. Aber wenn sie irgendwo Unsinn angerichtet haben oder das, was wir ZweibeinerInnen so dafür halten – da ist es völlig nutzlos, nach 5 Minuten (oder gar 5 Stunden) mit ihnen zu schimpfen – da sind sie außerstande Zusammenhänge herzustellen.
    Ach – und ob Katzen sich Menschen halten oder umgekehrt – ist eine viel diskutierte Frage ;). Sie brauchen auf alle Fälle jemand die/der die Dosen für sie öffnet. Und wir (?) brauchen jemand, die/den wir bestaunen können. Oder/Und streicheln. Oder/und belächeln. Oder/und…

    Ein Bibliothekar, der Wieder und wider verwechselt? Oder eine Dosine, die da irgendwas in der Rechtschreibreform verpasst hat? Auch denkbar.
    Fellige 😉 Grüße in den Buchkorb, wo es sicher auch schön trocken ist,
    senden
    Vero und die Felltragenden Spitzohren,
    die EIGENTLICH ganz „themenzentriert“ mitteilen wollte, dass es bald einen Goethefilm gibt: http://www.kino.de/kinofilm/goethe/111857.html Ob der wohl die Ursache für die aktuelle Veröffentlichung des in diesem Artikel genannten Briefwechsels ist? (Aber auch ich neige offenbar zur Geschreibigkeit :mrgreen:) Immerhin ist es mir noch rechtzeitig eingefallen!

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