Haftnotiz 78: Soziale Netzwerke – Literaturtip und Links

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ 18 (2011) 3 sind zu dem Schwerpunktthema „Soziale Netzwerke“ folgende Aufsätze unter soziologischer bzw. rechtlicher Sicht erschienen:

Holzer, Boris: Sozialkapital oder Hypothek? : die Ambivalenz der Netzwerke, S. 180-181

Forgó, Nikolaus ; Krügel, Tina: Mit oder ohne Zustimmung? : soziale Netzwerke und der Datenschutz, S. 182-184

Leider nicht im Netz abrufbar:

Backes, Michael: Bild mit Verfallsdatum : Möglichkeiten und Grenzen der Sicherheitssoftware X-pire, S. 194-195

Dietz, Simone: Zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit : soziale (digitale) Netzwerke aus philosophischer Sicht, S. 188-189

Döring, Nicola: Pflege von sozialen Kontakten und Beziehungen : zur Psychologie der Netzwerk-Nutzer, S. 192-193

Hasebrink, Uwe: Identität, Beziehung und Information : wer nutzt soziale Netzwerke?, S. 190-191

Klatt, Matthias ; Dmitriev, Kirill: Brauchen Wissenschaftler Facebook, Twitter und Co.? : Pro und Contra, S. 186-187

3 Antworten zu “Haftnotiz 78: Soziale Netzwerke – Literaturtip und Links

  1. Pingback: Gelesen in Biblioblogs (9.KW’11) « Lesewolke's Blog

  2. Mit dem ersten Beitrag konnte ich etwas anfangen – der 2. war mir zu wenig „lösungsorientiert“ – er macht lediglich darauf aufmerksam, DASS es ein Problem gibt und verweist mich/uns/die NutzerInnen an die eigene Verantwortlichkeit, oder ssehe ich da etwas zu kurz?

    Ich merke beim Verfolgen der Haftnotizen, dass ich mir immer mal wieder etwas mehr „eigene Meinung“ wünsche. Sowas passt „naturgemäß“ nur auf „größere“ Post-It-Zettel😉 als auf das, was so landläufig unter Haftnotizen verstanden wird (ca 8x8cm?). Was mich nicht hindert, mir einerseits was (unrealistisches?) zu wünschen und andererseits selbst meine Meinung zu einzelnen Haftnotizen zu hinterlassen. Auch wahr.

    Wärmende Frühlingsgrüße
    sendet Vero (die schon wieder ;))

    • Ich werde versuchen, mich zu bessern und meine eigene Meinung mehr in die Blogeinträge einfließen zu lassen.

      Was den 2. Aufsatz zur rechtlichen Lage der Datenschutzbestimmungen in Sozialen Netzwerken angeht, so denke ich, dass die zwei Autoren durchaus richtig liegen. Die Leute im Netz sind in den Netzwerken ziemlich sorglos und achten nicht darauf, was sie ins Netz stellen und was der Betreiber mit den eigenen Daten nach den hauseigenen Datenschutzbestimmungen so macht. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Facebook längere Zeit bei den Datenschutzbestimmungen gehabt, dass alle Daten seiner Nutzer automatisch Bestiz von Facebook seien – um sie dann natürlich kommerziell vermarkten zu können. Nur durch eine ausdrückliche Änderung der Datenschutzeinstellungen konnte ein Nutzer von Facebook dem widersprechen.
      Was also die Autoren des zweiten Aufsatzes erzielen wollen, ist sicherlich ein größeres Bewusstsein bei den Nutzern und auf der anderen Seite eine Neuregelung durch das Europäische Parlament auf der EU-Ebene, damit die Nutzer nicht ständig auf der Hut sein müssen.

      Schön, wärmende Frühlingsgrüße spüren zu können
      Lemy

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