Gastbeitrag: Theseus ist etwas anderes als Thesaurus

Neulich ist mir bei meinen nun wieder dem Frühling geschuldeten mehr werdenden Streifen durch das Netz der folgende Auftritt begegnet: www.theseus.de.

Dort gibt es u.a. das Anwendungsszenario CONTENTUS. Klingt mir wie ein passender Beitrag für dieses Blog. Daher gibt es jetzt hier mal wieder einen Gastbeitrag von mir :).

Und der Thesaurus? Den gibt es natürlich auch im Internet – sogar als Opensource-Projekt – hier nämlich. Viel Spaß beim Stöbern.

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7 Antworten zu “Gastbeitrag: Theseus ist etwas anderes als Thesaurus

  1. Na, das war aber eine schöne Überraschung: Ich teile nicht nur meine Links hier im Blog mit meinen Lesern, sondern nutze sie ja auch als Linksammlung für berufliche Zwecke. Das war aber eine schöne Überraschung, als ich eigentlich nach Literatur zu Europa suchen wollte über ECLAS (siehe in der rechten Spalte unter Bibliothekskataloge) und dann schaute mich eine Katze über Blumen hinweg an 😛 . Eine schöne Überraschung! – Die ich aber auch gleich mit meiner Meinung :mrgreen: verbinden kann. Theseus ist bereits vor Jahren aus einer deutsch-französischen Initiative entstanden. D.h. man wollte in Europa ein Gegengewicht zu Google schaffen. Wie die Europäer so sind, haben sich die Franzosen und Deutschen dann aber so zerstritten, dass sie getrennte Wege in dieser Frage gehen. Thesus ist das deutsche Projekt nach der Zusammenarbeit. Klar hören sich diese Sachen – ich habe heute noch mal nachgelesen – super toll, aber auch super nebulös an. Seit Jahren werkeln die Macher von Theseus vor sich hin, aber mir ist noch immer kein einziges Produkt in der Echtanwendung bekannt. Währenddessen macht Google eine nach der anderen Weiterentwicklung und festigt damit seine Vormachtstellung. Irgendwie kommen wieder mal die Deutschen bzw. die Europäer nicht wirklich aus den Startblöcken. Es wäre schön, endlich Ergebnisse zu sehen. Aber vielleicht liege ich mit meiner Ungeduld völlig falsch und habe etwas übersehen?! – Ich fürchte aber …
    Den „OpenThesaurus“ finde ich eine interessante Sache, die ich noch nicht kannte. Ich muß sie mir noch mal in Ruhe ansehen.
    Lemy

    • Lustig, Hier werden Kommentare irgendwie länger als Artikel, wie es aussieht :). Ich betrachte die Weiterentwicklungen von Google eher skeptisch, wei sie damit leider auch ihre „Vormachtstellung“ ausbauen, was Datensammelei betrifft. Insofern schätze ich Blogs wie diesen, in welcher es eine umfangreiche Verlinkung zu unterschiedlichsten Suchmöglichkeiten gibt. An dieser Stelle sei übrigens neben MetaGer auch mal Ixquick angeregt – eine Suchmaschine, die agg. keine IP-Adressen speichert – was sie sonst noch (nicht) speichert, ist mir allerdings unklar.

      • Irgendwie kann ich nicht widersprechen – was ich auch nie wagen würde :mrgreen: … Ist schon witzig, dass die Kommentare länger als die Artikel sind. Was die Vormachtstellung von Google angeht, kann ich ebenfalls nur zustimmen. Bei der Volkszählung 1987 – mein Gott bin ich alt 🙄 – wollte man die unwichtigsten Daten auf den Fragebögen nicht beantworten, da dies den Staat nichts angehe. Im Netz sind noch immer zu viele völlig sorglos. Wahrscheinlich denken viele: ich bin ja völlig unerkannt im Internet mit meinem PC allein: Google und damit eine Firma, bei der nicht das deutsche Datenschutzrecht, was recht streng ist, kann mit den zentral gespeicherten Suchprofilen die geheimsten Dinge über seine Nutzer erfahren. Informationen haben schon immer Begehrlichkeiten geweckt – und wenn es „nur“ staatliche Stellen sind.
        Wegen der Vormachtstellung von Google habe ich kein Google-Konto um Mails zu versenden oder die Office-Programme von Google zu nutzen. Google wertet z.B. den Inhalt der Mails automatisch aus, um Werbung individuell zuschneidern zu können. Das wäre, als ob die gelbe Post erst einmal alle Briefe öffnen würde, bevor sie sie zustellen. In einem Fall eines analogen Briefs wäre ja auch niemand mit einer solchen Praxis einverstanden.
        Angeregt durch Vero’s Kommentar habe ich die Liste der Links auf die Suchmaschinen etwas ergänzt: Ixquick, MetaGer, Allesklar, Apollo7 …

  2. Hilfe! Meine Kommentare werden immer länger! – Ist das eine Kommentarkrankheit??

  3. Lieber besorgter Zweibeiner und Manchmal-auch-Dosenöffner,
    nein – das ist nicht die Kommentarkrankheit – das ist die Folge von der Diskussionskrankheit, die in einem Blog jeweils an Einzelartikeln orientiert ist. Ich bin in meinem „unkätzischen“ (undosinenhaften?) Leben dazu übergegangen, bei Kommentaren >7 Zeilen einen eigenen Artikel auf meinem eigenen Blog zu verfassen und ein Pingback auf den auslösenden Artikel mitzugeben – dann kann eine Re-Aktion auf meinem Blog erfolgen und es kommt vielleichtvielleicht auch mal ein/e Besucher/in von dem „Fremdblog“ auf das besagte eigene Blog. Und Kommentare im Katerblog auf die Kommentare anderer machen ungefähr das gleiche – siehe hier: https://veroskater.wordpress.com/2011/04/10/ausbruchsverhinderungsdokumentation/

    Herzliche Grüße aus Katerhausen nach Buchhausen sendet Vero 🙂 samt genesenden Katern ^^ ^^

    • Liebe mitfühlende und mitdenkende Dosine, liebe Felltragende, die ihr hoffentlich tüchtig die Katzenfuttervorräte plündert und es Euch gut gehen lässt, herzlichen Dank für den Hinweis, Kommentare in einem eigenen Blogartikel zu „verwandeln“. Aber was mache ich denn nun schon wieder 😕 … Ich wollte doch auch gleich als folgsamer nicht-fell-tragender Kater auf zwei Beinen der Anregung folgen. Nun gut, auf die Schnelle hier noch mal ein Kommentar von mir mit dem hochheiligen Versprechen, dem Hinweis von Dir zu folgen.

      Ich höre das Schnurren aus Katerhausen hier bei meinen Büchern äh am Bildschirm 😉 und grüße ganz herzlich aus Buchhausen
      Lemy

  4. Pingback: Haftnotiz 86: Blogger-Krimi – Rezension | Lemy's Blog

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