In eigener Sache

Was ich bereits im letzten Jahr geschrieben hatte, möchte ich noch einmal für die hier erneuern, die noch immer meine alten Haftnotizen aufrufen: Ich werde nicht mehr zu bibliothekarischen Themen schreiben, da ich deswegen von einem Blogger aus der Archivwelt verunglimpft wurde, der sich auch für die Bibliothekswelt berufen fühlt zu schreiben und zu urteilen.

Ich habe zwar aktuell wieder aus dem Bereich Web 2.0 hervorragende Dinge gefunden, aber ich bin nicht bereit, sie mit jemanden zu teilen, der mich verunglimpft. Da ich aber auch nicht verteidigt wurde von meinen anderen Lesern, sehe ich mich nicht in der Lage zu bibliothekarischen Themen zu schreiben.

8 Antworten zu “In eigener Sache

  1. das war im letzten jahr irgendwie an mir vorbeigegangen — umso größer fällt jetzt mein bedauern aus.
    vielleicht könnte man die entscheidung im nächsten jahr nochmal überdenken? ich vermute, daß nicht nur ich mich darüber freuen würde.🙂

  2. Auch mir ist das im letzten Jahr nicht aufgefallen, dennoch fehlen mir die bibliothekarischen Haftnotizen. Ich bin gerade über Twitter immer wieder darüber gestolpert. Es tut mir Leid, dass dieser Troll wiedermal gewonnen hat.

    • Ja, der Troll der deutschsprachigen bibliothekarischen Bloggerwelt hat erreicht, daß ich nicht mehr zu bibliothekarischen Themen schreibe. Ich finde es erschreckend und die Sache nicht wert, daß es in Deutschland nur eine Meinung geben darf – die des uns allen bekannten Troll – und daß es keinen gibt, der ihm Einhalt gebietet. Ich habe versucht, mich zu wehren, aber mir ist niemand beigesprungen. Es ist eine armselige bibliothekarische Bloggerwelt in Deutschland!

      • Tut mir Leid, dass ich das nicht mitbekommen habe. Ich habe ja auch immer wieder die ein oder andere Auseinandersetzung in dieser Hinsicht hinter und sicherlich auch noch vor mir. Nicht umsonst gab es lange gut sichtbar den Spruch im Blog „Dont’t feed the trolls“, nur um mich daran zu erinnern, ihn einfach saften zu lassen und nicht weiter darauf zu reagieren. Er setzt sich oft genug allein durch seinen Ton selbst ins Unrecht. Aufgeben war dann aber doch nie eine Option, weil ich gerne mein Blog fülle. Dafür ist INETBIB als Mailingliste für mich gestorben.

  3. „Ich habe versucht, mich zu wehren, aber mir ist niemand beigesprungen.“

    das könnte z.b. daran liegen, daß sich die meisten blog-leser – wie ich z.b. – nur den blog-post-feed, nicht aber den kommentar-feed abonniert haben. daher konnte ich auch nicht beispringen.

    würde es wieder bibliothekarische haftnotizen geben, würde ich auch den kommentar-feed abonnieren.

  4. Das ist sehr nett, was Du schreibst. Nur habe ich die Erfahrung gemacht, daß andere alle Blog-Einträge und -Kommentare gelesen hatten und ich mitunter den Kommentar erhielt, man sähe keinen Grund, warum ich mich ärgern würde.

  5. unterschiedliche einschätzungen von „troll-attacken“ kann es natürlich immer geben. es gibt ja auch den rat „don’t feed the trolls“ im sinne von „man ignoriere sie einfach“. aber das ist – vor allem als außenstehender – immer leichter gesagt als getan …

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